Mit: Philipp Metzger vom Institut für kategoriale Analyse (Inkatan) aus FF/M
Ort: Raum B305, Hauptgebäude, Welfengarten 1, 30167 Hannover
Zeit: Montag, 14. November, 20:00 Uhr

Wenn man den beiden Shootingstars des Neo­marxismus – Michael Hardt und Antonio Negri – glauben darf, ist es um radikale Gesellschaftskritik doch gar nicht so schlecht bestellt, wie oft an­genommen: Schon in der Tatsache, dass Wissen und Bildung im Zuge der Globalisierung besser verfügbar werden, läge die Möglichkeit gesell­schaftlicher Emanzipation. Die Autoren zweifeln die marxsche Arbeitswertlehre an und verklären immaterielle Arbeit zur Möglichkeit „für eine Art des spontanen und elementaren Kommunis­mus“. Philipp Metzger vom Institut für kategoriale Analyse (Inkatan) aus FF/M wird die Werttheorie von Michael Hardt und Antonio Negri sowie die zugrunde liegenden geschichtsphilosophischen Prämissen vorstellen und kritisieren.

Organisiert von: Fast Forward Hannover